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November 22, 2017

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Bahnhofskonzert mit HeartLeiner

Freitag, den 08. Dezember 2017 ab 17.30 Uhr in der Bahnhofshalle

Der Gospelchor „Heartleiner“ wird uns auch in diesem Jahr wieder in vorweihnachtliche Stimmung bringen.
Heiße Getränke und frisches Weihnachtsgebäck werden am Pavillon des Fördervereinsverkauft, und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission stehen gerne für Information und Gespräch zur Verfügung. Die Veranstaltung ist seit vielen Jahr ein guter Ort der Begegnung zwischen Arm und Reich, für Reisende und Musikbegeisterte, für Menschen auf dem Bahnhofsvorplatz und solchen, deren Leben aus der Bahn geraten ist.

Alle sind willkommen, der Eintritt ist frei!

Unterstützt wird das Konzert vom Bahnhofsmanagement, das uns die Halle zur Verfügung stellt, ebenso von der DB und von der Stadt Würzburg. Spenden nehmen wir gerne entgegen.

Schauen Sie bei uns vorbei, wir freuen uns!

Oktober 5, 2017

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Neues Licht – Kirchenkonzert mit dem Chor Maranatha

Sonntag, den 19. November 2017 um 17.00 Uhr in St. Josef/Grombühl, Würzburg

Der Förderverein der Bahnhofsmission Würzburg lädt Sie zu einem musikalischen Abend mit Maranatha ein.
Maranatha, der 1991 gegründete Projektchor aus Buchen, singt geistliche Lieder, sowie Gospels und Spirituals. Der Sound von Maranatha wird von rund 100 Sängerinnen und Sängern geprägt, unterstützt durch eine Band mit Arrangements aus Piano, Bass, Schlagzeug, Bläser, Flöten und Streicher.
 
Der Eintritt ist frei, Spenden für die Arbeit der Bahnhofsmission Würzburg sind sehr willkommen.
 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Juni 29, 2017

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Ab auf die Wiese – Würzburg picknickt 2017

Am Sonntag den 23. Juli (14-17 Uhr) organisiert der Förderverein der Bahnhofsmission Würzburg wieder ein Picknick rund um den Kiliansbrunnen auf der großen Wiese vor dem Bahnhof. Jede(r) ist willkommen!

 
Die Idee für ein gemeinsames Picknick mit heiteren Gesprächen zwischen Menschen, die sich unter normalen Umständen nur selten begegnen, entstand schon 2015. Die Aktion war bisher ein voller Erfolg und so haben die Organisatoren des Fördervereins beschlossen, die junge Tradition des Begegnungspicknicks auch in diesem Jahr fortzusetzen.

 
Für Essen, Getränke und Decken ist gesorgt.
Wer Zeit und Möglichkeiten hat, kann gerne weiteres Essen beisteuern.

 
Besonders herzlich möchten wir auch die Besucher der Bahnhofsmission, der Wärmestube und des Café „Underground” zu unserem Picknick einladen!

 
Kommen Sie vorbei. Wir freuen uns auf einen schönen Sommertag mit tollen Begegnungen am lebhaftesten Ort Würzburgs.

 
Achtung: Bei schlechtem Wetter findet das Picknick leider nicht statt.

Juni 15, 2017

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Eine Bank wird flügge

Eine Bank wird flügge

Neues Projekt des Fördervereins Bahnhofsmission verführt zu Begegnungen

 

 

Würzburg. Ein kurzer, scheuer Blick, ein Räuspern, dann eine Bemerkung übers Wetter: „Das wird heute bestimmt noch regnen!“ Was jetzt wohl passiert? Wird der Banknachbar darauf eingehen? Oder genervt abrücken? „Auf der ‚Bank der Begegnung’ gibt es in jedem Fall eine Erwiderung“, meint Anne Walz vom Förderverein der Bahnhofsmission Würzburg. Denn wer sich auf diese Bank setzt, signalisiert: Ich habe Lust, zuzuhören, und Lust zu erzählen.

 

 

In guter Erinnerung ist das Projekt Wanderbank aus dem vergangenen Jahr. Seit Jahresbeginn firmiert nun das Konzept unter dem neuen Namen „Bank der Begegnung“. Damit geht eine Weiterentwicklung des Projektes einher, das bereits 2014 von den Münchner Künstlerinnen Christiane Huber und Sanne Kurz ins Leben gerufen worden war. Bisher hatte Anne Walz auf der Bank Geschichten gesammelt. Um die 150 Geschichten trug sie 2015 zusammen. Nun soll die Bank „flügge“ werden. Die Geschichtensammlerin wird überflüssig. Die Menschen, die sich auf der „Bank der Begegnung“ niederlassen, sollen von sich aus miteinander ins Gespräch kommen. Über das, was sie gerade bedrückt. Was sie ärgert. Oder was sie in den letzten Tagen gefreut hat.

Kooperation mit der Stadt Würzburg für eine wandernde Anlaufstelle

 
In seinem neuen Projekt arbeitet der Förderverein eng mit der Stadt Würzburg zusammen. Zum Auftakt der Kooperation wird denn auch die Wanderbank-Ausstellung, die im Herbst 2015 in der Sparkasse zu sehen war, zwischen dem 27. Juni und dem 8. Juli noch einmal im Rathaus gezeigt. An den drei letzten Ausstellungstagen wird die „Bank der Begegnung“ schließlich auf die Reise geschickt. Drei „Promis“ aus dem Rathaus werden sich als erste Gäste auf ihr niederlassen und auf Gesprächspartner warten.

 

 
Den Auftakt macht Oberbürgermeister Christian Schuchardt, der am 6. Juli von 11.30 bis 12 Uhr auf der Bank sitzen wird. Am 7. Juli verbringt Sozialreferentin Hülya Düber zwischen 9 und 11 Uhr zwei Morgenstunden auf der Bank. Am 8. Juli ist Würzburgs Kommunalreferent Wolfgang Kleiner zwischen 11 und 12 Uhr auf der Bank ansprechbar. Zu diesen drei Terminen wird die Bank auf der Alten Mainbrücke stehen. Danach lädt sie durchschnittlich einmal im Monat irgendwo in der Stadt dazu ein, sich auf ihr nieder- und sich gleichzeitig auf ein Gespräch einzulassen.

 

 

 

 
Viele Menschen wünschen sich, mal kurz mit jemanden zu plaudern. Oder auch einem Menschen, den sie nicht kennen, etwas anzuvertrauen, womit sie ihre Angehörigen nicht behelligen wollen. „Im vergangenen Jahr begegnete ich wiederholt einem Mann, der sich mehrmals zu mir setzte, wenn er sah, dass ich mit der Bank unterwegs war“, erzählt Anne Walz. Manchmal plauderte sie mit ihm. Manchmal saßen die beiden nur entspannt nebeneinander und tranken eine Tasse Kaffee. Das tat dem Mann sichtlich gut.

 

 
Auch an zwei Flüchtlingsmädchen erinnert sich Anne Walz: „Die meinten am Ende zu mir, dass sie zum ersten Mal jemanden in Deutschland getroffen haben, der genug Zeit hatte, ihnen zuzuhören.“ Nicht zuletzt bei den Klienten der Bahnhofsmission, auf die die Bank indirekt aufmerksam machen möchte, handelt es sich in vielen Fällen um Menschen, die niemanden haben, mit denen sie sich austauschen können. „Wir wollen vor allem auch Begegnungen mit diesen Männern und Frauen ermöglichen“, sagt Helmut Fries, Vorsitzender des Fördervereins.

 

 
Die Erstauflage des Projekts, bei dem Anne Walz als Geschichtensammlerin Regie führte, erscheint auf den ersten Blick ambitionierter als das reine Aufstellen einer „Bank der Begegnung“ in den Stadtraum. Doch dieser Eindruck täuscht, erklären Helmut Fries und Anne Walz. In einer Ära, in der Zeit ein immer rareres Gut wird und in der die einzelnen Schichten der Gesellschaft immer weiter auseinanderdriften, stellt es eine Herausforderung dar, zu Begegnungen über die sozialen Grenzen hinweg einzuladen. Denn nichts scheint weniger selbstverständlich.

 

 
Dabei sind Begegnungen so wichtig“, sagt Fries. Begegnungen können helfen, eine bittere Stunde besser zu überstehen. Sie führen zu neuen Erkenntnissen und nehmen das Gefühl, mit einer Sache alleine dazustehen. Fries zitiert in diesem Zusammenhang gern Martin Buber. Alles wirkliche Leben, meinte der einst, ist Begegnung.

Mai 15, 2017

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Hofkeller goes Benefiz

Hofkeller goes Benefiz

Konzert für die Bahnhofsmission – Projektgruppe des Fördervereins sucht kluge Köpfe

 

Zwischen den Stückfässern des Staatlichen Hofkellers wird normalerweise Wein probiert. Manchmal sind es Winzerinnen, die ihn präsentieren. Manchmal geht es um Wein und Käse. Am Samstag lud der Hofkeller zu einem neuen Event ein: Musiker sangen und spielten für die Bahnhofsmission Ausschnitte aus Opern, Operetten und Musicals. „Das war für uns eine Premiere“, so Veranstaltungsleiter Bernd van Elten. Noch nie zuvor habe es im Hofkeller eine Benefizveranstaltung gegeben.

„Wein & Musik“ hieß das neue Veranstaltungsformat des Fördervereins der Bahnhofsmission. Über 100 Menschen ließen sich davon anlocken, was einen Erlös von mehr als 1.000 Euro in die Kasse des Fördervereins spülte. Vier Stunden lang genossen sie Musicalhits wie das Liebesduo aus „Phantom der Oper“, sie lernten die „Juliska aus Budapest“ kennen, ließen sich in die wilden 20er Jahre entführen und stimmten bei „Funiculì, funiculà!“ lebhaft ein. Dazwischen informierte van Elten unterhaltsam über die Gutsweine des Hofkellers.

 

„Wir sind eine staatliche Einrichtung, deshalb steht es uns gut an, Gutes zu tun“, so der Weinspezialist. Als Helmut Fries, Vorsitzender des Fördervereins, auf ihn zukam, ließ er sich deshalb nicht lange überreden. Auch die vier Musiker Anke Katrin Glucharen, Matthias Köhler, Georgios Bitzios und Wolfgang Schöttner waren schnell bereit für die Bahnhofsmission zu spielen.

 

Er sei sozial eingestellt, so der Aschaffenburger Pianist Wolfgang Schöttner. Durch die Musik habe er selbst viel Glück und Freude erfahren. Das möchte er an Menschen, die weniger Glück im Leben hatten, weitergeben.

 

Bei Georgios Bitzios ist es vor allem die christliche Überzeugung, die ihm zum Engagement bringt. „Jeder Mensch kann einmal in eine prekäre Lebenslage kommen“, weiß der Tenor. Die Arbeit der Bahnhofsmission liegt dem Musiker aus biografischen Gründen nicht fern. „Da ich aus Griechenland komme, sehe ich an meiner eigenen Familie, wie schlimm es ist, wenn Menschen, die ein ganz normales Leben geführt haben, plötzlich vor dem Nichts stehen.“ Vollkommen unverhofft seien sie darauf angewiesen, Hilfe anzunehmen. Bitzios: „Aus diesem Grund bin ich ein großer Befürworter von Hilfsprojekten.“

 

Auch für Saxophonist Matthias Köhler ist es selbstverständlich, sich sozial zu engagieren. Darum gibt er öfter Benefizkonzerte. Für die Bahnhofsmission spielte er am Samstag zum ersten Mal – und mit voller Überzeugung, damit einem guten Zweck zu dienen. „Es ist wichtig, Menschen zu unterstützen, die keine Bleibe haben, die unterwegs oder bedürftig sind.“ Warum sie in Not gerieten, sei egal: „Es wäre vermessen von uns, darüber zu urteilen, inwieweit diese Menschen an ihrer Hilfsbedürftigkeit selbst schuld sind.“ Niemand habe sein Schicksal in der Hand. Und manchmal meint es das Schicksal nicht gut.

 

Das kann Anna Reus bestätigen. Seit über zwei Jahren engagiert sie sich neben ihrem Beruf ehrenamtlich in der Bahnhofsmission. „Zu uns kommen Menschen, die durch alle Raster fallen“, so die Besucherin der Benefizveranstaltung. Vor allem Osteuropäer lebten oft unter unvorstellbar prekären Umständen in Würzburg. Sie haben keinen Anspruch auf Sozialleistungen. In der Bahnhofsmission erhalten sie etwas zu essen, einen Tee, auch wird ihnen geholfen, wenn sie krank werden.

 

Ohne ihr Ehrenamt hätte Anna Reus nie erfahren, wie groß die Not mancher ihrer Mitbürger in der Domstadt ist. Wer ein „normales“ Leben führt, kommt kaum in Berührung mit Armut. Umso wichtiger ist es für den Förderverein, durch kreative Veranstaltungsformate Brücken über die sozialen Gräben zu schlagen.

 

Hierfür gibt es eine eigene Projektgruppe, die immer wieder neue Ideen entsinnt, wie es gelingen könnte, die Menschen auf die soziale Not in ihrer Stadt und die Notwendigkeit der Bahnhofsmission aufmerksam zu machen. „Aktuell suchen wir weitere findige Köpfe“, so Fries. Wer sich auf dieses spezielle Ehrenamt einlässt, erhält die Möglichkeit, seine gestalterische Kraft voll zu entfalten. Denn jede Idee, die den Brückenschlag vollzieht, mag sie zunächst auch etwas „verrückt“ klingen, ist dem Förderverein willkommen.

Mai 9, 2017

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Wein und Musik

Samstag, den 13. Mai 2017 von 19 bis 23 Uhr

Der Förderverein der Bahnhofsmission Würzburg und der Staatliche Hofkeller präsentieren ein einmaliges Benefizkonzert mit Weinprobe.
 
Genießen Sie ein Potpourri aus Oper, Operette und Musical mit…
>> Anke Kathrin Glucharen (Sopran)
>> Georgios Bitzios (Tenor)
>> Wolfgang Schöttner (Piano, Keyboard, Akkordeon, Gesang)
>> Mathias Köhler (Saxophon, Klarinette, Flöte, Gesang)
 
Freuen Sie sich auf:
– Sektempfang und Begrüßung
– Prachtvoll mit Kerzen illuminierter Weinkeller
– Verkostung von vier ausgewählten Gutsweinen
– Weingebäck, Brot, Käsewürfel, Mineralwasser
– Künstlerisches Rahmenprogramm
 
Eintritt: 39 Euro pro Person
Treffpunkt: 19 Uhr am „Frankonia-Brunnen“ am Residenzplatz
Kartenvorverkauf und Informationen: Staatlicher Weinkeller Telefon 0931/3050917
 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

März 2, 2017

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Gospelkonzert mit Troubadour

Samstag, den 29. April 2017 um 18.00 Uhr in St. Stephan Würzburg

Der Förderverein der Bahnhofsmission Würzburg lädt Sie zu einem musikalischen Abend ein. Genießen Sie in St. Stephan Gospels und Spirituals.
 
Der Eintritt ist frei! Um Spenden zugunsten der Bahnhofsmission Würzburg wird gebeten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Februar 6, 2017

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Nachts nicht wissen wohin

Nachts nicht wissen wohin 

Förderverein übergibt beim Benefizkonzert 40.000 Euro für die Bahnhofsmission 

 

 

Würzburg. Die Frau hielt es nicht mehr in ihrer Wohnung aus. Panikattacken hatten sich eingestellt, ihr Herz klopfte zum Zerspringen. In solchen Nächten geisterte sie oft bis zum Morgengrauen durch die Straßen. Doch es ist Januar. Und bitterkalt. Darum wandte sie sich an den Nachtdienst der Bahnhofsmission. Um den Fortbestand dieses so wichtigen Dienstes zu sichern, erhielt die Einrichtung am Sonntag beim Benefizkonzert mit dem Bundespolizeiorchester 40.000 Euro vom Förderverein Bahnhofsmission.

 

 

Die Bahnhofsmission ist der einzige Ort in der gesamten Region Würzburg, wo Menschen in Not auch nachts eine offene Türe finden. Das Angebot aufrecht zu erhalten, bedeutet für die ökumenische Christophorus-Gesellschaft als Träger allerdings eine immense Herausforderung. „Bis zu 80.000 Euro im Jahr kostet es, diesen Schutzraum zu unterhalten“, erklärte Helmut Fries, Vorsitzender des Fördervereins Bahnhofsmission, bei der Überreichung des Spendenschecks am Sonntag in der Würzburger St. Johannis-Kirche.

 

 

Das ganze Jahr 2016 über sammelte der Förderverein Geld für diesen weithin einmaligen und unverzichtbaren Dienst. Wie wichtig er ist, unterstrich Bahnhofsmissionsleiter Michael Lindner-Jung im Vorfeld der Scheckübergabe. „Wir werden nachts keineswegs nur von Menschen aufgesucht, die keine Wohnung haben“, erläuterte er. Auch Männer und Frauen in akuten psychischen Ausnahmesituationen wenden sich an die Einrichtung am Hauptbahnhof. Die Frau, die in jener bitterkalten Januarnacht an der Tür der Bahnhofsmission klingelte, war also alles andere als eine Ausnahme. Generell steigt laut Lindner-Jung die Bedeutung der Bahnhofsmission als Ort, wo Krisenintervention geleistet wird.

Notunterkunft für jedermann

 

„Die Bahnhofsmission ist gerade in der Winterzeit wie ein Wohnzimmer für Menschen, die keine oder nur eine schlecht beheizte Wohnung haben“, bestätigte Würzburgs evangelische Dekanin Edda Weise, eine regelmäßige Besucherin der Bahnhofsmission. Die Einrichtung, in der letztes Jahr 40 Freiwillige über 7.000 ehrenamtliche Stunden geleistet haben, sorge vor allem nachts für sozialen Frieden, ergänzte Clemens Bieber vom diözesanen Caritas-Verband. Dadurch blieben Würzburg Probleme erspart, die man in anderen Städten nachts häufig wahrnimmt. „Schwierige Situationen richten sich nicht nach Öffnungszeiten“, unterstrich Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

 

 

 

 

 

Mit dem Benefiz-Kirchenkonzert des Bundespolizeiorchesters begann der Förderverein der Bahnhofsmission seine Spendensammlung für das Jahr 2017. Das Konzert selbst sorgte für Begeisterung beim Publikum. Dirigent Jos Zegers, seit Oktober 2016 Orchesterleiter, schaffte es durch eine geschickte Programmauswahl, vielfältige Brückenschläge zu den Anliegen der Bahnhofsmission und ihres Fördervereins zu schlagen.

 

 

So wurde am anspruchsvollsten Stück des Abends, „For Natalie“ des amerikanischen Komponisten James Barnes, deutlich, wie plötzlich und wie tief Menschen in eine schwere Krise stürzen können. „For Natalie“, ein mit „mesto“ überschriebener, trauriger und schwermütiger Satz innerhalb von Barnes’ 3. Sinfonie, wurde von dem Komponisten nach dem Tod seiner Tochter Natalie geschrieben. Barnes verarbeitet darin die schwierigste Zeit seines Lebens. Während des berührenden Zwölfminüters traten zahlreiche Solisten aus dem Orchester bravourös hervor.

 

 

Mit „Peace, please“, einem ruhigen Solowerk für Euphonium und Blasorchester von Frode Thingnaes, ging das Orchester auf die Sehnsucht nach Frieden in den aktuell zerrissenen Zeiten ein. Das Stück ist den Friedenstruppen der Vereinten Nationen gewidmet.